Parlamentarisches Frühstück vis-à-vis der Quadriga:
| Vis -à- vis der Quadriga: |
| Parlamentarisches Frühstück am 14. Oktober 2026 „Offshore-Energie: Wie Wasserstoff und grenzüberschreitende Kooperation den Ausbau optimieren können“ in den Räumen der der EWE AG, Pariser Platz 6a, 10117 Berlin |
| Mit der Öffnung der sonstigen Energiegewinnungsbereiche für eine Stromnetzanbindung schafft der Entwurf zur Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG-E) erstmals einen regulatorischen Rahmen für Offshore-Sektorkopplung mittels Elektrolyse. Damit wird die kombinierte Anbindung von Windenergieanlagen sowohl an das Stromnetz als auch an eine Wasserstoffinfrastruktur grundsätzlich ermöglicht. Gleichzeitig schafft der Gesetzentwurf den Rahmen für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte im Offshore-Bereich, die auf nationale Ausbauziele angerechnet werden könnten. Diese Änderungen sind zu begrüßen. Die vorgeschlagene Regelung scheint jedoch noch nicht geeignet, den Weg für eine industrielle Offshore-Elektrolyse in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) zu ebnen. Auch ist die effiziente Nutzung von Stromerzeugungskapazität in der grenzüberschreitenden Kooperation nicht voll gewährleistet. Im Rahmen unseres Parlamentarischen Frühstücks am 14. Oktober 2026 möchten wir daher den Fragen nachgehen, inwieweit eine frühzeitige Festlegung auf ausschließlich stromnetzgebundene Windenergieanlagen die Entwicklung einer industriellen Offshore-Elektrolyse erschweren, und wie solche Konzepte sinnvoll und kosteneffizient in die geplante, internationale Zusammenarbeit im Offshore-Bereich eingebettet werden könnten. Der Beschluss des Bundeskabinetts erfolgte am 2. September, die erste Lesung ist für den 8. Oktober vorgesehen; anschließend gehen die Vorhaben in die zuständigen Ausschüsse. Der Zeitpunkt für eine Diskussion ist also optimal. Ich lade Sie herzlich ein, sich hierzu aus erster Hand zu informieren und mit ausgewiesenen Fachleuten zu diskutieren. Als Gesprächspartner stehen mir dabei Samuel Magid, Geschäftsführer bei CEI (Copenhagen Energy Islands), Dr. Klaus Hachmeier, Vice President bei CIP (Copenhagen Infrastructure Partners) und Mark Helfrich MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zur Verfügung. Das Programm finden Sie untenstehend. Veranstalterin ist Dr. Annette Nietfeld, die auf mehr als 20 Jahre Erfahrung als Geschäftsführerin des Forums für Zukunftsenergien zurückblickt. Sie dankt Mark Helfrich MdB sowie Markus Hümpfer, Konzernbeauftragter Bundespolitik der EWE AG, für die Unterstützung. Kontakt und Anmeldung: nietfeld@nietfeld.berlin |