Dr.-Ing. Annette A.J. Nietfeld

Workshop 8/26 Villa Gary am 11. September 2026

Workshop 8/2026

Wie realistisch ist das Net-Zero-Ziel für 2045:

„Klimaneutralität bis zum Jahr 2045“ bleibt das zentrale energie- und klimapolitische Ziel Deutschlands. Unabhängig davon, wie realistisch dieses Ziel eingeschätzt wird, bildet es die Grundlage einer Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen, die tief in Wirtschaft und Gesellschaft eingreifen.

Gleichzeitig wächst die Diskussion darüber, ob diese Regelungen nicht nur politisch zweckmäßig, sondern auch handwerklich überzeugend und verfassungsrechtlich tragfähig ausgestaltet sind. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMdoG) steht exemplarisch für diese Debatte. Verschiedene Stimmen haben Zweifel an seiner Ausgestaltung geäußert und dabei auch verfassungsrechtliche Fragen aufgeworfen. Hierzu liegt unter anderem eine Analyse des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vor.

Der Workshop nimmt dies zum Anlass, grundsätzlicher zu fragen: Was zeichnet eine qualitativ hochwertige Gesetzgebung aus? Welche Anforderungen ergeben sich aus Rechtsstaatlichkeit, Praktikabilität und Rechtssicherheit? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Energie- und Klimagesetzgebung insgesamt ziehen?

Am Beispiel des Gebäudemodernisierungsgesetzes wollen wir diese Fragen gemeinsam mit Experten aus Recht, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren.

14: 30 UhrEintreffen der Gäste
15: 00 UhrBegrüßung
Dr. Kai Uwe Pritzsche,
Dr. Annette Nietfeld,
Zahlen, Daten, Fakten – Sachliche Einordnung Impulsvorträge
15:15 UhrKriterien für handwerklich gute Gesetzgebung
NN, Bundesjustizministerium
Beispiel GModG: Sind die verfassungsrechtlichen Zweifel stichhaltig?
NN, Jurist
16:00Verständnisfragen
16:15 UhrKurze Pause
16:30 UhrDiskussion an Tischen mit je max. 6 Teilnehmern
17:15 UhrRückkehr ins Plenum
Moderation: Dr. Annette Nietfeld, Geschäftsführerin, Nietfeld Communication.
17:45 UhrZusammenfassung der Ergebnisse;
anschließend Drinks und gute Gespräche