| Wie realistisch ist das Net-Zero-Ziel für 2045? Klimaschutzpolitik der Bundesregierung in der Klemme? „Klimaneutralität bis zum Jahr 2045“– so lautet weiterhin das politische Ziel. Inzwischen zeichnet sich jedoch ab, dass diese Zielvorgabe nur schwer zu erreichen sein dürfte. Das BMUKN arbeitet daran, die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Minderungsziele zu gewährleisten, also Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 und bis 2030 eine Verringerung der Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 zu gewährleisten. Am 25.3. hat die Bundesregierung das Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Gleichzeitig stellt die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche das EU – Klimaschutzziel in Frage indem sie sagte, man müsse die Strategien überdenken, „wenn Nachhaltigkeit Wirtschaft zum Einsturz bringt“ Eine Reduktion von ca. 90% sei für eine Volkswirtschaft wie Deutschland auch akzeptabel. Dr. Thomas Unnerstall hat bereits Anfang 2025 im Rahmen des „Energiediskurses in der Villa Gary“ ausgearbeitet, dass es empfehlenswert sei, entsprechend dem Pareto Prinzip erst einaml eine Reduktion um 80‘%anzustreben. Die restlichen 20% könne man besser lösen, wenn wir Mitte der 30er Jahre mehr über den Stand der Technologien dann wissen. Dabei steht die Bundesregierung von zwei Seiten unter Druck:Einerseits sind die Klimaschutzziele gesetzlich festgeschrieben.Andererseits verschlechtern steigende Energie- und C02 – Kosten in der Industrie die Wettbewerbsbedingungen noch weiter – besonders bei der hart im internationalen Wettbewerb stehenden Chemieindustrie. Der Abbau tausender Arbeitsplätze und die Verlagerung von Produktion an Standorte mit günstigeren Produktionsbedingungen sind bereits jetzt festzustellen.17. April 2026 Programm 14: 00 UhrEintreffen der Gäste14:30 UhrBegrüßungDr. Kai Uwe Pritzsche,Dr. Annette NietfeldZahlen, Daten, Fakten – Sachliche EinordnungImpulsvorträge14:45 UhrDie klimapolitischen Leitplanken der BundesregierungAnke Oppermann, Ministerialdirigentin, Leiterin der Gruppe 32 Umwelt- und Landwirtschaftspolitik; Nachhaltigkeit; Klimaschutzpolitik; BundeskanzleramtRechtliche Randbedingungen Dr. Kai Uwe Pritzsche, Rechtsanwalt Auswirkungen des Klimaschutzprogramms auf die Chemieindustrie Matthias Belitz, Bereichsleiter „Nachhaltigkeit, Energie und Klimapolitik“, VCI15:45Verständnisfragen16:00 UhrKurze Pause16:15 UhrDiskussion an Tischen mit je max. 6 Teilnehmern17:15 UhrRückkehr ins PlenumModeration: Dr. Annette Nietfeld, Geschäftsführerin, Nietfeld Communication.17:45 UhrZusammenfassung der Ergebnisse; anschließend Drinks und gute Gespräche |
| Der Workshop findet in einem neuen, interaktiven Diskursformat unter den Chatham House Rules statt. Ziel ist es, die Expertise der Teilnehmenden einzubeziehen, unterschiedliche Positionen offen zu diskutieren und Lösungsansätze gemeinsam abzuwägen.Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Der 4. Workshop 2026 findet statt am:Freitag, den 17. April 2026 ab 14:30 Uhr in der Villa Gary, Unter den Eichen 91 ,12205 BerlinWir freuen uns auf ein Wiedersehen und wünsche Ihnen bis dahin alles Gute. Mit freundlichen GrüßenDr. Annette Nietfeld und Dr. Kai Uwe PritzscheInformationen zur Villa Gary und den Veranstaltern finden Sie unter: Energiediskurs – Villa Gary Seminarhaus |
| Veranstalter ist die Berca GmbH, die konfessions- und parteiunabhängige Verwalterin der Villa Gary. Inhaltlich wird der Energiediskurs von Frau Dr. Annette Nietfeld, die über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Geschäftsführerin des Forums für Zukunftsenergien verfügt, und Herrn Dr. Kai Uwe Pritzsche, der als Wirtschaftsanwalt seit mehr als 30 Jahren mit Schwerpunkt im Energiesektor tätig ist, organisiert und durchgeführt.Kontakt über kai.pritzsche@plegal.de oder über nietfeld@nietfeld.berlin. |