Was ist erforderlich, um unsere Energieversorgung als kritische Infrastruktur zu sichern?
Klimaneutralität bis zum Jahr 2045“ – so lautet weiterhin das politische Ziel. Die Resilienz der Energieversorgung wurde diesem Ziel bislang untergeordnet. Nun mehren sich aber die Stimmen, die anhand der aktuellen Kriege in der Ukraine und im Iran darauf hinweisen, dass die Zerstörung der Energieversorgungsanlagen eines der primären strategischen Kriegsziele in der heutigen Zeit ist. Deshalb stellt sich uns die Frage, inwieweit unsere Energieversorgungsanlagen als Bestandteil der kritischen Infrastruktur eigentlich im Verteidigungsfall geschützt sind und inwiefern wir mit Blick auf die Resilienz der Energieinfrastruktur die bisherige Gewichtung der Ziele ändern sollten.
Die Stromausfälle im Herbst 2025 im Berliner Südosten und der Brandanschlag im Januar 2026 mit dem nachfolgenden Blackout für 5 Tage haben gezeigt, dass selbst die Energieversorgung der Hauptstadt nicht ausreichend geschützt ist. Was ist zu tun, um die Energieversorgung als kritische Infrastruktur zu schützen?
3. Juli 2026
Programm
| 14: 00 Uhr | Eintreffen der Gäste |
| 14:30 Uhr | Begrüßung Dr. Kai Uwe Pritzsche, Dr. Annette Nietfeld, |
| Zahlen, Daten, Fakten – Sachliche Einordnung Impulsvorträge | |
| 14:45 Uhr | Gesetzlichen Anforderungen entsprechend des KRITIS Dachgesetz; bestehende Lücken und Hemmnisse aus der Sicht eines Unternehmens. Dr. Jan Henrik Conrady, Public Affairs, LEAG Lassen sich die Erfahrungen der Ukraine verallgemeinern? Rouven Stubbe, Helmholtz-Zentrum Berlin Wie wird die Lage vor Ort konkret eingeschätzt?? Christian Feuerherd, CEO, Berliner Energie und Wärme |
| 15:45 | Verständnisfragen |
| 16:00 Uhr | Kurze Pause |
| 16:15 Uhr | Diskussion an Tischen mit je max. 6 Teilnehmern |
| 17:15 Uhr | Rückkehr ins Plenum Moderation: Dr. Annette Nietfeld, Geschäftsführerin, Nietfeld Communication. |
| 17:45 Uhr | Zusammenfassung der Ergebnisse; anschließend Drinks und gute Gespräche |